Über den BDN
Aktualisiert am 20.04.2009, 0 Dateianhänge, 0 Kommentare
Als Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V. (BDN) wahren und fördern wir die beruflichen und standespolitischen Interessen der in Praxis und Klinik nuklearmedizinisch tätigen Ärzte Deutschlands.

Die vergleichsweise kleine Arztgruppe der Nuklearmediziner benötigt ein starkes Sprachrohr, damit ihre Interessen in Politik und Selbstverwaltung Gehör finden. Da wir bei den Wahlen zu den Selbstverwaltungsorganen keine Stimmenmacht besitzen, müssen wir unsere Interessen allein durch die Kraft unserer Argumente vertreten. Daher sind Kontinuität der (ver-)handelnden Personen und eine ruhige und durch Fakten fundierte Verhandlungsstrategie und –führung die bewährten Grundlagen unseres Erfolges, wobei wir tagesaktuelle Aufgeregtheiten und Angriffe gegen Personen und Institutionen gern anderen überlassen.

Das sprichwörtliche „Bohren dicker Bretter“ mit Besonnenheit und Ausdauer ist die Stärke unseres Verbandes. Nur auf diese Weise wurden wir zu respektierten Gesprächspartnern der Entscheidungsträger.

Und nur dadurch konnten wir für die Nuklearmedizin sehr viel erreichen, um das uns viele andere beneiden:

Die Durchsetzung der Nuklidpauschalen, zunächst in Bayern und dann bundesweit, war eine der wichtigsten finanziellen Absicherungen für unsere Vertragsärzte. Früher war die Kostenerstattung für Nuklide ein diffiziles (straf-)rechtliches Problem und bei floatenden Punktwerten für viele ein Minusgeschäft. Heute haben wir eine legale Basis und die Verlässlichkeit, dass wenigstens die Nuklidkosten ersetzt werden, wenn schon viele ärztliche Leistungen nicht honoriert werden.

Unsere Kapitel der Gebührenordnungen EBM und GOÄ sind trotz einiger Mängel und Fehler so weiter entwickelt worden, dass wir gut damit zu Recht kommen. Während andere Verbände fundamentale Änderungen ihrer Gebührenordnungen fordern (müssen), können wir uns auf die Durchsetzung einzelner Ziele konzentrieren, z.B. bei der Nachbesserung der Vergütung für die Radiosynoviorthese.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BDN wird von vielen als vorbildlich bezeichnet. In den Zeiten der Nuklidengpässe, v.a. im Herbst 2008, ist es uns gelungen, viele Millionen darüber zu informieren, was die deutsche Nuklearmedizin zu leisten vermag. Und die wichtigste Botschaft war, dass die Nuklearmediziner den Sicherstellungsauftrag selbst übernehmen können. Trotz einiger Hiobsbotschaften anderer („Die Gesundheit tausender Patienten ist bedroht“) zeigte sich auch hier, dass ein ruhiges, organisiertes Vorgehen mit einer sachlichen Informationspolitik („Wir herrschen die Krise, nicht die Krise uns“ und „Kein Patient darf zu Schaden kommen“) der einzig richtige Weg war. Nahezu alle großen Medien berichteten ausnahmslos sehr positiv über die deutsche Nuklearmedizin.

Dies waren drei Beispiele unserer Arbeit für die Nuklearmedizin, drei von vielen, aus denen sich nur eine Konsequenz ergeben kann:

Werden Sie Mitglied im BDN, wenn Sie noch zu der Minderheit der Noch-Nicht-Mitglieder zählen. Und arbeiten Sie aktiv mit, denn in einer kleinen Arztgruppe brauchen wir das Engagement aller.
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